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Tagung "Gemeinschaften als Zukunftschance für ländliche Regionen" am 09./10.05.2014 in der Kulturkneipe Spatz in Waltershausen

Gemeinschaften unterschiedlicher Art, allen voran die mittelalterlichen Klöster, haben in der Vergangenheit immer wieder eine wichtige Rolle bei der Entwicklung ländlicher Räume gespielt. Trotz (oder gerade wegen?) der starken Individualisierungstendenzen der letzten Jahrzehnte erlebt der Gemeinschaftsgedanke aktuell eine spürbare Renaissance, nicht zuletzt im Zusammenhang mit der Entleerung ländlicher Regionen im Osten Deutschlands.

Gemeinschaften nutzen die entstehenden Freiräume, um als „Raumpioniere“ ihre Vorstellungen selbstbestimmten Lebens zu verwirklichen. Sie bringen neues Leben und frische Ideen in vergreisende Regionen und retten Gebäude, zuweilen ganze Orte vor dem Verfall. Dabei erbringen sie „nebenbei“ wichtige Dienstleistungen für das Gemeinwesen, beispielsweise im sozialen Bereich, in Kunst und Kultur oder im Bereich von Landschaftspflege, Denkmal- und Naturschutz.

Über die Möglichkeiten, Grenzen und Bedürfnisse von Gemeinschaften haben wir in unserer Veranstaltung diskutiert und vor allem gute Beispiele aus der Praxis vorgestellt:

• Wie sind die Erfahrungen unterschiedlicher Arten von Gemeinschaften bei der Wiederbelebung ländlicher Räume?

• Wie werden sie von den bestehenden Dorfgemeinschaften und von der Lokalpolitik aufgenommen?

• Welche speziellen Formen der Förderung und Unterstützung brauchen sie?

• Wie kann man solche Raumpioniere gezielt ansprechen und anziehen?

 

Einladung und Anmeldung:

Zukunftslandschaft_2014_web.pdf

Anmeldung_Zukunftslandschaft_2014.pdf

Programm

Freitag, 9. Mai 2014

14.00 Uhr Ankommen bei Kaffee und Tee

14.30 Uhr Einführung: Ländliche Räume brauchen Gemeinschaft(en): Dr. Burkhardt Kolbmüller, Heimatbund Thüringen

15.00 Uhr Gemeinschaften als Bausteine eines guten Lebens : Wolfram Nolte, Redaktion der Zeitschrift „Oya – anders denken. anders leben“

16.00 Uhr Neue Gemeinschaften - Chance für Städte und Gemeinden: Michael Brychcy, Bürgermeister von Waltershausen

16.30 Uhr Kaffeepause

17.00 Uhr Unwillkommene Gemeinschaften - „Völkische Siedler“ in Mecklenburg-Vorpommern: Zoè Sona, Amadeu-Antonio-Stiftung, und Hartmut Gutsche, Evangelische Akademie der Nordkirche

anschl. Diskussion

19.00 Uhr Abendessen

20.00 Uhr „Wir könnten auch anders. Begegnungen jenseits des Wachstums“ - Dokumentarfilm von Daniel Kunle & Holger Lauinger (ca. 25 Minuten)

Ausklang des Tages mit Diskussionen und Gesprächen in der Kowa-Kulturkneipe Spatz

 

Sonnabend, 10. Mai 2014

9.00 Uhr Gemeinschaften als Bausteine regionaler Zukunftsfähigkeit:

Thomas Meier, Schloss Tonndorf

9.45 Uhr Anders arbeiten, anders leben. Das Land als Raum für neue Lebensentwürfe: Karsten Wittke, Institut zur Entwicklung des ländlichen Kulturraums Baruth

10.30 Uhr Raumpioniere in ländlichen Regionen. Neue Wege der Daseinsvorsorge: Kerstin Faber, IBA Thüringen

11.30 Uhr Abschlussdiskussion: Wie Gemeinschaften wirksam werden - Erfahrungen von Projekten im ländlichen Raum: mit Thomas Meier (Schloss Tonndorf), Karsten Wittke (Institut zur Entwicklung des ländlichen Kulturraums Baruth), Kerstin Faber (IBA Thüringen), NN (Jesus-Bruderschaft Kloster Volkenroda - angefragt), Resi Grevelhörster (Gemeinschaft Pfarrkesslar)

12.30 Uhr Mittagessen

13.30 Uhr Exkursion zu Beispielprojekten in der Region:

· KoWa – Kommune Waltershausen

· Familienkommunität Siloah Neufrankenroda

· Lebensgut Cobstädt

· Syrisch-orthodoxes Kloster Altenbergen

Ende gegen 18 Uhr